New Bricolage Living

Eine der fĂŒhrenden Trendforschungseinrichtungen, The Future Laboratory aus London, untersuchte die Mega-Trends auf Entwicklungen, die sich mit Hilfe von konkreten Innovationen belegen lassen, mit dem Ergebnis: New Bricolage Living. Mit IdentitĂ€t wirst du bereits geboren. Alter, Rasse, Geschlecht und NationalitĂ€t manifestieren lediglich deinen Platz in der Welt. Normalerweise. Mittlerweile scheint es so als wĂ€re IdentitĂ€t […]

Eine der fĂŒhrenden Trendforschungseinrichtungen, The Future Laboratory aus London, untersuchte die Mega-Trends auf Entwicklungen, die sich mit Hilfe von konkreten Innovationen belegen lassen, mit dem Ergebnis: New Bricolage Living.

Mit IdentitĂ€t wirst du bereits geboren. Alter, Rasse, Geschlecht und NationalitĂ€t manifestieren lediglich deinen Platz in der Welt. Normalerweise. Mittlerweile scheint es so als wĂ€re IdentitĂ€t eine Zusammenstellung aus Erlebnissen, die wir in unserem Leben gesammelt haben. Globalisierung, KonnektivitĂ€t, (digitale) Selbstinszenierung (ĂŒber Facebook und Instagram) sind die Treiber dafĂŒr. Gemischte GeschĂ€ftsmodelle, ungebundene Wohnungssituationen und weltweite Konvergenz sind die Konsequenz.

kakoii entwickelt Strategie und KommunikationsansĂ€tze, die dafĂŒr sorgen dafĂŒr, dass der Kunde bzw. ihre Produkte ein Teil der IdentitĂ€t des Konsumenten werden, indem die Aspekte des „New Bricolage Living“ vollends durchleuchtet werden.

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Niklas Luhmann

Niklas Luhmann ist weltweit einer der bekanntesten Soziologen. Im Jahr 1984 veröffentlichte er sein Hauptwerk “Soziale Systeme”, welches rund sechshundert Seiten umfasst. Luhmann hat sich vor allem mit der Systemtheorie einen Namen gemacht, welche auch noch heute in vielen Bereichen Anwendung findet.  Was Systemtheorie bedeutet? Laut Niklas Luhmann grenzt sich ein System, also zum Beispiel […]

Niklas Luhmann an einem Kolloquium an der UniversitÀt St. Gallen (1989)

Niklas Luhmann an einem Kolloquium an der UniversitÀt St. Gallen (1989)

Niklas Luhmann ist weltweit einer der bekanntesten Soziologen. Im Jahr 1984 veröffentlichte er sein Hauptwerk “Soziale Systeme”, welches rund sechshundert Seiten umfasst. Luhmann hat sich vor allem mit der Systemtheorie einen Namen gemacht, welche auch noch heute in vielen Bereichen Anwendung findet. 

Was Systemtheorie bedeutet? Laut Niklas Luhmann grenzt sich ein System, also zum Beispiel die Gesellschaft als solche oder auch ein Unternehmen, von seiner Umwelt ab. Interessant dabei ist, dass Niklas Luhmann hierbei der konstruktivistischen Denkhaltung folgt, wonach alles konstruiert ist. Die RealitĂ€t ist also nicht um ihrer selbst willen objektiv real, was bedeuten wĂŒrde, dass sie erkenntnisunabhĂ€ngig ist, sondern die Wirklichkeit wird anhand von den Erkenntnissen eines Subjekts (Menschen oder Kollektiven) erschaffen. Eine Firma wĂŒrde demnach eine eigene Wahrnehmung zur Wirklichkeit entwickeln und sich anhand dieser von der Umwelt (Kunden, Gesetzen etc.) abgrenzen.

Wie soll denn nun eine Agentur fĂŒr Werbekampagnen, welche sich an die Umwelt mit ihren Kunden und potenziellen KĂ€ufern richtet, damit umgehen? Es wĂŒrde bedeuten, dass sich die Agentur in erster Linie von der Umwelt abgrenzt und eigene MaßstĂ€be setzt. Was liegt gerade intern im Trend? (Die Umwelt interessiert ja nicht.) Was kommt beim Chef gut an? Was nicht? Wer ist die Zielgruppe der Kampagne und mit welcher Gestaltung hat sich diese Gruppe zufrieden zu geben? 

An dieser Stelle wollen wir hoffen, dass hinter der Werbeagentur keine KĂ€mpfe sitzen, die kurz vor der Rente stehen und gerne noch einmal werbewirksame Maßnahmen aus den fĂŒnfziger Jahren fĂŒr allgemein gĂŒltig erkĂ€ren wollen. TV-Werbung fĂŒr Hausfrauen, die dazu angehalten werden, ihren Mann nach Feierabend mit allerlei Köstlichkeiten zu versorgen und keine Widerworte zu geben, wĂŒrde aktuell in einer emanzipierten Gesellschaft mit Frauen auf den Sprossen einer aufstrebenden Karriereleiter, zurĂŒckgehenden GeburtenjahrgÀngen und einer hohen Scheidungsrate wohl bestenfalls fĂŒr ein mĂŒdes LĂ€cheln ausreichen.

Wie wĂ€re es denn dann mit Luhmanns bekanntem Zettelkastensystem? Seinen Anfang nahm dieses Vorgehen in den fĂŒnfziger Jahren. Niklas Luhmann notierte dabei jeden wichtigen Gedanken, jede Idee, auf Zetteln und entwickelte (wohlgemerkt ĂŒber Jahre hinweg) ein nicht ganz selbst erklĂ€rendes Nummern- und Referenzsystem, welches ihm dabei helfen sollte, seine Memos in Beziehung zueinander zu setzen. Ob das fĂŒr eine Werbekampagne in einer kurzweiligen Welt die richtige Wahl ist? Vielleicht sollte Luhmann hier selbst noch einmal ĂŒberdenken, ob er die Sache mit der Reduktion der KomplexitĂ€t richtig verstanden hat…

Gerade fĂŒr eine Werbeagentur, die fĂŒr Menschen schreibt, sollte die recht abstrakte und selbst als antihumanistisch deklarierte Systemtheorie noch einmal ĂŒberdacht werden, denn der Mensch ist hier nur eine Unterteilung in lebendes und psychisches System und damit nicht mehr als ein KommunikationsempfÀnger. Wie gut, dass sich Werbeagenturen an diese “EmpfĂ€nger” richten, welche selbst individuelle BedĂŒrfnisse haben, die sie durch Konsum anhand von Werbekampagnen befriedigen möchten. Welches System ist denn hier von welcher Umwelt abhĂ€ngig?

Was kann uns jetzt noch retten? Genau: die Autopoiesis nach Niklas Luhmann. Diese besagt, dass ein System nur dann ein System ist, wenn es sich selbst her- bzw. wiederherstellen kann. Bleibt also zu hoffen, dass sich unsere Werbeagentur nach diesem Versuch ebenfalls wieder autopoietisch wiederherstellt oder deren systeminternen Ideen eben doch nicht ganz von der Umwelt abgegrenzt sind.

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Normcore

Die New Yorker Trendforscher von „K-Hole“ prĂ€gten den Begriff „Normcore“- eine Mischung aus „Normal“ und „Hardcore“. Dieser Modetrend vertritt die Auffassung „Je unmodischer, desto besser.“ New Balance Sneaker, ausgewaschene Karottenhosen, Fleece Jacken, Rollkragenpullis und weiße Tennissocken in Adiletten/ Sandalen gehören zur Grundausstattung eines jeden „Normcore“-Fans.

Die New Yorker Trendforscher von „K-Hole“ prĂ€gten den Begriff „Normcore“- eine Mischung aus „Normal“ und „Hardcore“.

Dieser Modetrend vertritt die Auffassung „Je unmodischer, desto besser.“ New Balance Sneaker, ausgewaschene Karottenhosen, Fleece Jacken, Rollkragenpullis und weiße Tennissocken in Adiletten/ Sandalen gehören zur Grundausstattung eines jeden „Normcore“-Fans.

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NPO-Marketing

Marketing fĂŒr Non-Profit-Organisationen Non-Profit-Organisationen (NPOs) spielen eine wesentliche Rolle in unserer Gesellschaft, indem sie sich fĂŒr soziale, kulturelle oder ökologische Belange einsetzen. Um ihre Ziele zu erreichen, mĂŒssen NPOs ihre Botschaft effektiv verbreiten und UnterstĂŒtzung mobilisieren. In der heutigen digitalen Ära ist ein strategisches Marketing unerlĂ€sslich, um das Bewusstsein zu schĂ€rfen, Spenden zu generieren und […]

Marketing fĂŒr Non-Profit-Organisationen

Non-Profit-Organisationen (NPOs) spielen eine wesentliche Rolle in unserer Gesellschaft, indem sie sich fĂŒr soziale, kulturelle oder ökologische Belange einsetzen. Um ihre Ziele zu erreichen, mĂŒssen NPOs ihre Botschaft effektiv verbreiten und UnterstĂŒtzung mobilisieren. In der heutigen digitalen Ära ist ein strategisches Marketing unerlĂ€sslich, um das Bewusstsein zu schĂ€rfen, Spenden zu generieren und Freiwillige zu gewinnen. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf das NPO-Marketing und wie Non-Profit-Organisationen ihre Botschaft erfolgreich kommunizieren.

  1. Storytelling: Die Kraft der Geschichten Eine der effektivsten Methoden, um das Publikum zu erreichen, ist das Storytelling. NPOs können durch bewegende Geschichten die Emotionen der Menschen ansprechen und ihr Engagement wecken. Indem sie individuelle Erfahrungen oder Erfolgsberichte teilen, schaffen NPOs eine Verbindung zu potenziellen UnterstĂŒtzern und vermitteln ihre Botschaft auf eine persönliche und mitfĂŒhlende Weise.
  2. Social Media: Die digitale Stimme der NPOs In der heutigen vernetzten Welt sind soziale Medien ein mĂ€chtiges Werkzeug fĂŒr NPOs. Plattformen wie Facebook, Instagram und Twitter ermöglichen es ihnen, ihre Arbeit einem breiten Publikum zu prĂ€sentieren, Interaktionen zu fördern und Gemeinschaften aufzubauen. Durch ansprechende Inhalte, visuelle Elemente und den Einsatz von Hashtags können NPOs ihre Reichweite erhöhen und Menschen dazu ermutigen, sich fĂŒr ihre Sache einzusetzen.
  3. Partnerschaften und Kooperationen: Gemeinsam mehr erreichen NPOs können ihre Reichweite und Wirkung durch strategische Partnerschaften und Kooperationen mit anderen Organisationen, Unternehmen oder prominenten Persönlichkeiten erweitern. Solche Partnerschaften ermöglichen es NPOs, auf ein grĂ¶ĂŸeres Netzwerk zuzugreifen, gemeinsame Veranstaltungen oder Kampagnen durchzufĂŒhren und die GlaubwĂŒrdigkeit und Sichtbarkeit ihrer Botschaft zu steigern.
  4. Fundraising: Finanzielle UnterstĂŒtzung fĂŒr den guten Zweck Um ihre Missionen zu verwirklichen, sind NPOs oft auf finanzielle UnterstĂŒtzung angewiesen. Fundraising-AktivitĂ€ten, wie Spendenkampagnen, Veranstaltungen oder Crowdfunding, sind entscheidend, um die benötigten Mittel zu beschaffen. Durch kreative und transparente Kommunikation ĂŒber die Verwendung der Gelder können NPOs das Vertrauen der Spender gewinnen und langfristige Beziehungen aufbauen.
  5. Community Engagement: Freiwillige gewinnen und involvieren Die Einbindung von Freiwilligen ist fĂŒr viele NPOs unerlĂ€sslich. Durch gezieltes Community Engagement können NPOs Menschen mobilisieren, die bereit sind, ihre Zeit und FĂ€higkeiten einzusetzen, um zur Verwirklichung der Mission beizutragen. Dies kann durch Freiwilligenprogramme, Workshops oder Events erreicht werden.

Gerne beraten wir Sie zu allen Fragen um NPO-Marketing. Hier finden Sie unsere Kontaktdaten.

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